Wir laden Euch für Dienstag den 03.02.2026 um 19:00 Uhr sehr herzlich zu einem Vortrag in unseren Kleinen Festsaal ein:
es geht um ein wenig bekanntes, aber sehr brisantes Thema:
Die frühkindlichen Reflexe – wie sie bestenfalls gesund und hilfreich wirken und wie sie im ungünstigen Fall zu Blockaden führen und lebenslang ernsthafte Schwierigkeiten bereiten können:
Bereits im Mutterleib und im ersten Lebensjahr bewegt sich das Kind nach automatisch vorgegebenen Mustern, die vom Stammhirn gesteuert werden. Das sind Ur- bzw. frühkindliche Reflexe mit der Aufgabe, Gehirnareale zu verknüpfen, Nervenbahnen zu festigen und Muskelspannung aufzubauen, damit sich die Fein- und Grobmotorik gut entwickeln kann.
Im Laufe der ersten drei Lebensjahre werden diese automatischen Bewegungen „gehemmt“ und das Kind kann sich mehr und mehr willentlich gezielt bewegen, bis hin zum aufrechten Gang. Bleiben jedoch Restmuster der sogenannten persistierenden bzw. anhaltender Reflexe aktiv, kann sich das auch in Lernschwierigkeiten und Verhaltensproblemen zeigen.
Wenn frühkindliche Reflexbewegungen noch ganz oder teilweise aktiv sind, können sie jederzeit ausgelöst werden und verursachen unwillkürliche Muskelreaktion bei den Kindern. Dies ist ein Zeichen neuronaler Unreife, also fehlender Nervenverknüpfungen im Gehirn.
Spätestens nach der Einschulung fallen diese, für das Kind unkontrollierbaren, motorischen Verhaltensweisen auf und werden meist mit der Diagnose ADHS/ADS und/oder Legasthenie/Dyskalkulie belegt. Die gute Nachricht: Die Reifung des zentralen Nervensystems kann nachgeholt werden! Erfahrungen zeigen, dass die oben aufgeführten Symptome durch die Reflexintegrations-Techniken meist vollständig zurückgehen.
Zu diesem Thema haben wir eine hochprofessionelle Therapeutin eingeladen:
Frau Marion Dürr ist Waldorf- und Förderlehrerin, Heilpädagogin und Psychotherapeutin, dazuhin hat sie Ausbildungen zu verschiedenen Körpertherapien absolviert.
Sie wird den Sachverhalt ausführlich und nachvollziehbar darstellen.